KSV aktuell

24 September, 13:30, by Bernd

Willkommen auf der Internetpräsenz des KSV Johannisthal 1980 e.V.

“Regional, subjektiv, saisonal”,  der Kleine Sportverein Johannisthal 1980 e.V. im Netz


18.10.2017. Erinnerung an Elmars Leseabend

Denkt bitte daran, dass Elmar nächste Woche sein Buch präsentiert. Das wird mit Sicherheit ein toller Abend mit vollem Haus.

Bildschirmfoto vom 2017-09-17 18:37:44

Am Freitag, 27.10.2017 ist Einlass ab 18.00 Uhr und kulinarische Glückwunschpräsente werden gern entgegen genommen….

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17.10.2017. Wenigstens Justus. Leider 1:3 im Derby

Beim Lokalderby muss sich der KSV nur mit einem Wechsler der vollen Kapelle vom SSV stellen. Die ersten und letzten Chancen des Spiels gehören dem KSV. Leider können Jan, der im Übrigen ein tolles Felddebut im 50e Kader gibt, Andi und Rene ihre guten Chancen nicht nutzen. Entweder ist jeweils beim guten SSV Keeper oder am Pfosten Endstation. Immerhin läuft Justus zu alter Form auf und verwandelt mutig den von Jan mustergültig aufgelegten. Dass der Ball dabei abgefälscht wird, hilft entscheident beim Torerfolg, was Justus Leistung nicht schmälert. Sein guter Laufweg kam exakt getimt  und wer nicht schießt, erzielt auch keine Tore. Das weiß Routinier Joachim und hält einfach mal drauf….

Über weite Stecken der Begegnung musste sich der KSV leider der höheren Qualität des deutlich aufgepimpten SSV Teams beugen. Der SSV macht das Spiel geduldig breit und  erlaubt sich kaum Fehler, die eventuell zu Kontern hätten führen können. Ihre gekonnt je ais Nahdistanz erzielten Tore sprechen für deren gute Ballzirkulation und Abschlussqualität. Der andere Teil der Wahrheit ist jedoch, dass jedes Tor mit  konsequenter  Verteidigung vermeidbar war. Im Verbund mit dem wieder glänzend agierenden Andreas wäre mindestens ein 1:1 keine Utopie gewesen.

Aber wovon träume ich wieder? Von Siegen natürlich. Fussballgott erhöre uns! Schenk uns andere Füße oder auch gerne mal einen machbaren Gegner…

Bernd

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13.10.2017. Hoch und Nieder  (lage) bei Internationale

In einem außerordentlich unterhaltsamen Flutlichtspiel sehen Elmar, Chicago und der kleine Felix einen packenden Fight zwischen dem FC Internationale und dem KSV.

Der FC geht mit einem recht schnellfüßigen Team als Favorit in die Begegnung und ist sofort am Drücker. Doch die ersten Minuten übersteht der KSV schadlos und hat im Gegenzug über Thomas und Willy die ersten sehr guten Torchancen. Im zweiten Anlauf überwindet Willy dann doch den guten Keeper von Internationale, der fortan lautstark seine Mannen in die Pflicht nimmt. Die legen darauf los wie die Feuerwehr und gehen binnen Doppelschlag mit 2:1 in Führung.

Aber die Rechnung nicht mit dem KSV gemacht. Unsere Defensive schüttelt sich einmal und legt bis weit in die zweite Halbzeit eine hervorragende Performance hin, lässt kaum etwas zu und überzeugt  mit guter Spieleröffnung. Angeführt vom glänzend aufgelegten Micha packt auch unsere Offensive zwei Schippen drauf und kann dem Spiel über weite Strecken seinen Stempel aufdrücken. Willy, der seinen Sohnemann Felix stolz machen will, trifft in der Folge zum Ausgleich und der 2:3 Führung. Leider fällt das 3:3 so unglücklich wie postwendend und es geht mit offenem Visier in ein überaus spannendes Finale, welches den FC als glücklichen Sieger sieht. 10 Minuten vor Ende der Begegnung hat wohl das Schicksal die Hände im Spiel, genauer gesagt ein FC‘ Verteidiger im eigenen Strafraum. Ronen schlägt eine ganze Serie von Ecken vors Tor, welche Internationale mächtig ins Schwimmen bringt. In der Not kommt eine Hand ins Spiel, leider ungeahndet und somit kein Vorteil KSV.

Das sieht der FC wohl als Signal und erzwingt gegen eine kurz wackelnde KSV Defensive binnen drei Minuten das 4:3 und 5:3.

Spiel vorbei? Von wegen. Erneut nimmt Micha Fahrt auf und bedient Willy zum 5:4 Anschlusstreffer. In der fünften Minute Overtime dann Herzschlagfinale. Wieder ist Willy völlig blank vorm Keeper, entscheidet sich diesmal nicht ihn auszuwackeln, sondern will den ebenfalls völlig frei stehenden Ronen bedienen. Kollektives Seufzen als sein ungenauer Ball über die Torauslinier trudelt. Abpfiff und betretene Gesichter.

Schade! Natürlich war da war mehr drin. Thomas, Ingo, Micha und allen voran Willy hatten noch etliche hochkarätige Chancen, die entweder am Alu oder dem sehr guten FC Keeper scheiterten.

Zum Glück überwiegt schon beim abschließenden Bier der Stolz über einen hervorragenden Auftritt, der locker Substanz für ein 8:8 oder 10:10 hatte. Bitte weiter so!!!

Bernd, grün und blau nach englischer Woche…

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11.10.2017. Zu schneller Ball bei Eiche. 1:5 Niederlage

Der KSV ist in kleiner Besetzung zu Gast beim Tabellenprimus Eiche Köpenick. Deren  Müggelheimer Platz ist eine Kunstplatte der 1. Generation. Hart und bei der gegebenen Nässe sauschnell, was uns einige Probleme bereitet.

Die erste Hälfte dominiert Eiche nach Belieben, da dem KSV im Spielaufbau jeder halbwegs zügig gespielte Ball verspringt oder schlichtweg am wartenden Fuße vorbeizischt und wir gegen den Ball riesige Räume anbieten. Das 0:4 ist absolut verdient, aus unserer Sicht aber sehr ärgerlich, da wir trotz anderer Absprache zu viel riskieren und zwei Tore nach Ballverlust an Eiches Eckfahnen kassieren.

Die zweite Halbzeit zeigt einen taktisch stark verbesserten KSV. Extrem tief stehend kontert sich der KSV zu einem 1:1 und erarbeitet sich bei Eiches Männern Respekt, die nun bei jedem unserer Überfälle sehr auf der Hut sind. Unser Tor erzielt der mutig aufspielende Andreas ausgehend von seiner Position als Linksverteidiger!!! Bernd darf ihn steil schicken und in bester Stürmermanier umkurvt Andi Eiches‘ Keeper, der mit verzweifelter Grätsche am Abgrund zur Glattroten wandelt (so bestätigt beim Bier Après der gute Schiri). Goalgetter Andi schlägt also wieder zu! Geht doch und daran wollen wir uns für die nächsten Begegnungen orientieren!!!

Bernte, nicht so unzufrieden.

P.S.

In der zweiten Halbzeit war ein wirklich gut arbeitendes Team zu bewundern. Andreas hat bis auf einen Wackler sein Job gewohnt gut verrichtet. Mario, Andi, Justus, Rene und Bernd waren sich für keinen Extrameter zu schade und Mike, der jede Spieleröffnung, so auch die Vorarbeit zu Andis Tor,  leisten musste, hat das äußerst cool durchgezogen. Danke an Gerald, der sich zu Beginn in der Defense geopfert hat und verletzt vom Platz musste, sowie an Chicago und Micha, die uns treu zur Seite standen und in der Halbzeit mit einer guten Taktikanalyse weitergeholfen haben.

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01.10.2017. Hertha findet seinen Meister

In einer nach Hörensagen deutlich von Hertha dominierten Begegnung, gehen die Hausherren gegen eine Notbesetzung der KSV 40er früh in Führung. Wie schon vor Tagen bei den 50ern hält aber unser tapferer Andreas seine Farben bis in die Nachspielzeit im Rennen. Meisters Tino, den schon die knappe Niederlage von letzter Woche mächtig angestunken hatte, will, zumal er als Käptn die Verantwortung trägt, nicht schon wieder ohne Punkte vom Feld. Mit dem Mute der Verzweiflung wirft er sich in einen Eckball, den sich der KSV in den letzten Sekunden des Spiels erarbeitet hat und Hertha, schon die Siegertrünke kühl gestellt, muss sich Tinos unbedingtem Willen beugen. Der Ball zappelt im Netz und es geht mit Punkteteilung vom Platz.

Angesichts der Umstände wollen wir den wenigen Versprengten, die sich in den Wedding auf den Weg gemacht haben, Respekt aussprechen und Wohl dem KSV, der derart pflichtbewusste Mannschaftsführer in seinen Reihen hat.

Und wieder: Weiter so!

 

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26.09.2017. 50er auswärts ohne Punkt

Der Höhenluft von Hansas Sportanlage auf dem Hellwegbaumarkt an der Yorckstraße sowie den ungewohnten zweidrittel Großfeldausmaßen zeigte sich der KSV gestern nicht gewachsen. Ob es die Weite des Feldes war oder der Sauerstoffmangel sei dahin gestellt, jedenfalls fiel es offensichtlich schwer die Orientierung zu behalten und einige Rufe der sich verirrenden KSV Aktiven verhallten ungehört.

Hansa macht das eine Tor des Abends früh. KSV kontert zu Beginn und verlegt sich in der zweiten Hälfte auf weite Überbrückung des Mittelfeldes, ohne echte Durchschlagskraft, dafür mit schluchtenweit klaffenden Abwehrlücken, deren fatale Folgen allein der glänzende Andreas zu dämmen vermag, inklusive gehaltenem 9er.

Mit der letzten Szene des Spiels kann sich der KSV doch noch in Hansas Strafraum festsetzen und bekommt die Chance zu einem äußerst glücklichen 1:1. Der finale Schuss streift Zentimeter am Gebälk vorbei. Schlusspfiff und ein nachdenklicher KSV trollt sich unter die Duschen.

Akklimatisieren ist das Thema. Höhenluft und 50er Dasein bedürfen noch unserer Anpassung.

Bernd

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23.09.2017. Schiri…dein Auto! 1:2 gegen Kaulsdorf.

Kaulsdorf verteidigt 60 Minuten solide, ansonsten gilt die Devise langer Ball auf „Marcel“ und für den Rest sorgt der liebe Gott. Das funktioniert leider. Gekonnt in der 5′ Minute und später mit sehr viel Glück sorgt Kaulsdorfs Toptorjäger für die entscheidenden Tore.

Der KSV dominiert fast die gesamte Spiellänge, leider ohne Rendite, woran jedoch auch der Schiri seine Aktien hat. Dazu später.

In Minute 45′ entscheidet sich Laszlo leider zu spät zu einem Schachzug, der Michael Ballack, Philipp Lahm und Mertesacker urplötzlich auferstehen lässt. Nach Rochade von Micha und Bernd herrscht fortan Micha(el) Ballack im Mittelfeld, Bernd Karsten Philipp Lahm darf aus der Defensive ohne Unterlass anschieben und hinten sichert Per Mike Mertesacker gekonnt. Daraus resultiert Dauerdruck und der schon lange, lange überfällige Anschlusstreffer, allerdings zu spät. Weitere gute Chancen zum Ausgleich landen leider nicht im Netz sondern wahlweise in den Armen des Keepers oder zu Gunsten einer Reihe von fruchtlosen Eckbällen im Toraus. Wer die Buden nicht macht, wird schlussendlich bestraft. Hierfür gerne 5 Euros ins Phrasenschwein, aber diese Fußballwahrheit bestätigt sich heute wieder schmerzlichst.

Willys schöner Fallrückzieher klatscht schon in der 10′ Minute nur an den Pfosten. Kurz darauf bekommt der prima freigespielte Bernd leider Null Druck hinter den Ball, hätte er mal lieber drauf getreten und abgelegt. Willy gelingt danach das Kunststück gleich zwei Abpraller aus fünf Metern nicht im Kasten unterzubringen. Da werfen sich aber auch gefühlt fünf Leute in den Ball. Und weil es schon mal so schön nicht läuft, schießt Andy rechts aus wenigen Metern nur den Keeper an.

Und da wir uns schon mal fürs Untenliegen angeboten haben, entscheidet sich der Schiri unsere Ergebenheit mit erlaubtem Nachtreten zu bestrafen: Zwei glasklare 9 Meter bleiben dem KSV verwehrt. Als Bernd in der 20′ Minute scharf auf Willy legt, der ideal in den 5er einläuft, liegt dieser plötzlich da. Fallsucht? Nein ein böses Herumreißen an der Schulter. Nicht minder strafstoßwürdig der Schubser gegen Andy, so dass er nach seiner vergebenen Chance nicht den Abpraller verwerten kann, sondern ebenfalls lang zu Boden geht.

Schiri, wir wissen wo dein Auto steht. Das wusste der offensichtlich auch, denn ohne Scheidebecher suchte er flugs nach Abpfiff das Weite. Zum Glück hat er ehrenvoll seine Verfehlung beim Amtskollegen Justus eingeräumt. Bringt uns leider keine Punkte…

Neben Schirischelte ist natürlich Selbstkritik gefragt. Wieder einem vermeidbaren 0:1 hinterher laufen ist suboptimal, so auch unser Spiel mit dem Ball im letzten Drittel. Was nützt 70% Ballbesitz, wenn dann der Colt klemmt…

Schön, dass Ronny sich mit Humpelbein an den Spielfeldrand gestellt und ein Spiel gesehen hat, dass ihn hoffnungsvoll stimmt.

Also weiter, immer weiter

Bernte

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18.09.2017. Schlapp beim Berliner SC

Auf dem exzellentem Geläuf des BSC fremdelt der KSV und zeigt eine uninspiriert  fehlerhafte sowie unglückliche Vorstellung. Drei sehr guten Chancen von Mario und Andi landen diesmal nicht im Netz. Dafür schläft der KSV beim ersten Gegentreffer, legt sich zwei Dinger später quasi selbst rein und einer jener Kullerbälle, die Andreas mehr fürchtet als alles andere, trudelt mit 5 km/h in sein Gehäuse.

Der ordentliche Gastgeber spielt variabel und vor allem beim Torabschluss präzise, was ohne große Anstrengung reicht um uns mit 5:2 in die Schranken zu weisen.

Die Treffer von Ludger auf langen Ball von Micha sowie das von Mario erzwungene Eigentor nach ebenfalls langem Ball von Bernd können nicht über einen gebrauchten Abend hinwegtrösten. Trost hätte durchaus die hervorragende Gastronomie des BSC spenden können, in der sich Elmar und Chicago verlustiert hatten. Aber unsere Jungs verschmähten den Gang ins schicke Etablissement und verblieben lieber beim Jubi auf dem zugigen Hof… Na, wenn’s beliebt.

Bernd

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17.09.2017. Elmar goes to Stockholm!!!

Verdienstkreuzträger ist er ja schon. Nun schickt sich Elmar an in die Fußstapfen von Böll und Grass zu treten um nächstes Jahr den Literaturnobelpreis in Stockholm abzuholen. Wird das ’ne Party. Aber vorweg schon mal diese Einladung zur Buchpremiere.

„Darf’s ein bißchen mehr sein? Aus dem Leben eines Dicken.“

Freitag, 27.10.2017 Beginn 19.00 Uhr Einlass 18.00 Uhr

Bildschirmfoto vom 2017-09-17 18:37:44

Der Autor liest aus seinem Werk und man hat im Anschluss daran die Möglichkeit Exemplare zu erwerben und sie sich signieren zu lassen. Kulinarische Glückwunschpräsente werden gern entgegengenommen.

Der Autor erlaubt sich nach der Lesung eine Saalrunde auszugeben!!!

Für die jetzt schon Neugierigen. Der Klappentext:

Klappentext

 

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14.09.2017. Was ist Fußball? 13 Tore bei Rixdorf!!!

Pouh! Der Schreiberling schnauft, es ist einfach zu viel los. Die 40er wollen nicht nachstehen. Dem tollen 6:3 der Ü50 folgen sie mit einem alles überragenden Auftritt in Rixdorf, der in Sachen Spielwitz, Chancen und Tore auf Jahre Maßstäbe setzt….. 6:7 für KSV!

Über Tinos starke Männer und deren heißen Draht zum Fussballgott näheres unter „Spielberichte“

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13.09.17. Drei, zwei, eins Klasse… 6:3 gegen Gropiusstadt

Dörwald Drei!!!!!!!!! Schäfer Zwei!!!!!!! Vogelsang Eins! NSF Null!!!!!!!!!!!!!!

Das erste echte Ü50 Heimspiel in der Vereinsgeschichte des ruhmreichen KSV Johannisthal 1980 e.V. gerät zu einer schon jetzt legendären Schlacht, welche einen Ehrenplatz in den Geschichtsbüchern sicher hat. Am Schlachtensaum johlten je länger, desto ekstatischer Chikago, Lothar, Elmar, Sauri, Sabine, Sascha, Katharina, Running, Matthies, Marco…

Lest bitte unter „Spielberichte“.

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09.09.2017. Ü40 startet mit 1:1 und doppelt gesegnet!

Altschiri Atze Strehlow und kein geringerer als Helmut Rahn, Gott hab‘ ihn selig, legten gestern segnend die Hände auf unseren geliebten KSV,  welcher derart gestärkt in eine gute Saison gehen wird…

Näheres dazu lest unter „Spielberichte“.

Bernd

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04.09.2017. 50 er starten unglücklich.

Die Begegnung am Montag Abend auf der schönen Anlage in Weissensee hätte eigentlich keinen Sieger verdient gehabt. Weissensee hatte aber das glücklichere Ende, denn es ‚finalisierte‘ eine der sehr wenigen guten Aktionen nach Ping Pong auf unserer Torlinie zum 1:0 Endstand. Im Gegenzug hatte der neu formierte KSV einige vielversprechende Aktionen, aber als in Minute 50′ Andi schneller war als der vorzügliche aufgelegte Ball von Mario, somit also er und nicht die Kugel im Tor verschwand, sank die Hoffnung, dass wir noch etwas reißen können. Selbst der Freistoß aus 8 Metern wegen sinnfreier Rückpassaufnahme durch den Weissenseer Keeper brachte nichts Zählbares ein.

So sprach die flotte Schiedrichterin abschließend mit Recht davon, dass heute der Einäugige gewonnnen hätte.

Die Hoffnung auf ein flotte Beteiligung an seinem ersten Ü50 Spiel hatte Kapitän Bernd übrigens schon nach 15 Minuten wegen eines kapitalen Wadenkrampfes beerdigen dürfen. Mit dem unaufgewärmten Herumgerenne hat er seiner Truppe also einen Bärendienst erwiesen, was ihm sehr leid tut. Also Asche aufs Haupt und besser machen. Auffallendster Offensiver war übrigens Mario, der in den ersten 10 Minuten gleich zweimal allein vorm Kasten auftauchte und später die schöne Flankenszene mit Andi hatte. Wenn er nun auch noch die Dinger reinmacht, wird er ein ganz Großer. Hmmmm ich sehe schon die Schlagzeilen ………….

Mit Gruß euer reumütiger Bernte

P.S. Unser am Finger verletzte Justus hat sich tags darauf ins Krankenhaus begeben müssen, worauf sie ihn prompt zur OP einbehalten haben.

Wir denken also an ihn und wünschen gute Genesung. Justus, wir brauchen jeden Mann!!!

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29.08.2017.  2:3 im El Clasico

Im Evergreen KSV versus BSG Bezirksamt Köpenick erzielen die Herausforderer gegen Ende der Partie mittels Kunstschuss aus dem rechten Halbfeld den Siegtreffer, bei dem der sonst glänzend agierende Running einmal zu weit aufgerückt steht. Rene`s 120 prozentige Torchance zum 3:3 Ausgleich wollen Elmar und die Ostkurve sogar mit dem Abpfiff im Tornetz gesehen haben. Na ja, wie auch immer er das gemacht hat, aber Rene schafft es frei vorm Tor das Ding einen halben Meter vorbei zu schaufeln. Das kann er besser. Dazu später.

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In der durchaus unterhaltsamen Partie, bei der beiden Seiten mit großem Kader antreten, ist trotz mangelnder Übung beider Teams eine taktisch jeweils ansprechende Performance zu bestaunen. Hüben wie drüben überzeugen Viererabwehrketten mit absolut funktionstüchtigen Abseitsfallen, die ein ums andere mal zuschnappen. Die anderen Akteure arbeiten im Mittelfeld und teils schon in Nähe des gegnerischen Strafraums intensiv gegen den Ball und so bekommen die Zuschauer hocheffiziente Pressingaktionen zu sehen, die Jürgen Klopp auch als Anschauungsmaterial für seine Reds verwenden könnte. Da ansonsten die klaren Aktionen mit Ball Mangelware bleiben, fallen schlussendlich alle fünf Tore mittels überfallartig vorgetragener Konter.

Bei allen vier Toren bis zum 2:2 ist jeweils der Autor maßgeblich beteiligt. Bernds Fehlpass in der gegnerischen Hälfte führt schon in den ersten Minuten zum ersten erfolgreich abgeschlossenen Konter, da auch der Abwehrkette um Mike und Micha noch die Feinabstimmung fehlt. So auch beim 0:2 da Bernd zuvor in höchster Not den Ball im Strafraum ablaufen muss, dann aber miserabel klärt. Da waren erst fünfzehn Minuten gespielt uns es sah nach einer klaren Sache für die BSG aus.

Weit gefehlt, denn die  KSV Abwehr entwickelt sich in der Folge zu einem Bollwerk und mit fortschreitender Spieldauer bekommen wir die schnellen Jungs der BSG immer besser in den Griff. Zudem entwickelt der KSV zunehmend Torgefahr. Beim 1:2 kurz vor der Pause profitiert Ronen von Bernds Ballgewinn und Zuspiel und verwandelt herrlich aus der Distanz ins lange Eck. Den Ausgleich besorgt Rene in Halbzeit zwei höchst kurios. Nach schnellem Kontervorstoß nimmt er im Strafraum zwei Verteidiger aus und schlenzt den Ball so brisant in Richtung des einsam mitgelaufenen Bernd, dass der dritte Kontrahent sich zu einer unglücklichen Abwehraktion veranlasst sieht. Ergebnis ist ein hübscher Lupfer über seinen eigenen Keeper ins lange Eck.

Nach dem  Ausgleich zeigen beide Teams noch etliche fruchtlose Aktionen für die Galerie und bis zum besagten Sonntagsschuss glauben alle schon an ein gerechtes Remis. Gegen eben welches hat unser lieber Rene dann finalemento irgendwelche Einwände. Siehe oben! Na ja, darüber sprechen wir noch! Wo ist da der unbedingte Erfolgshunger den Cheftrainer Laszlo zu predigen nicht müde wird?

In der Summe war es dennoch eine Begegnung auf Augenhöhe, welche immerhin den Trainerteams wertvolle Erkenntnisse geliefert hat. Wer darf sich fortan in der ersten Elf wähnen und wem droht die Bank? Stimmte das 4-2-3-1 oder wird es ein modernes 3-5-3 werden? Oder sehen wir doch wieder das gute alte 4-4-2 mit Raute? Die Saison steht vor der Tür. Die Spannung steigt.

Mit herzlichem Dank an alle Beteiligten und besten Wünschen für unseren Saisonstart und der BSG für ihren Ratsherrencup in gut zehn Tagen bei den Münchner Bayern.

Bernd

P.S. Und weil es so sportlich, cool aussieht. Justus mit Max-Schub respektive Verdrängung und da hilft das Bäuchlein auch mal!

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